dirk specht beitragscover

Deutschland hat (mindestens) ein Problem im politischen Personal

Diese wie auch immer rekrutierte, dahin geschobene, irgendwie dort gelandete Person war auch mal für Innovation und so überbewertetes Zeugs „zuständig“. Was unser parteipolitisches System an Figuren in wichtige Funktionen spült, gleicht zunehmend einer Horrorshow. Die Wahl zwischen Luftpumpen, Torpfosten und verendeten Eckfähnchen ist ein ernsthaftes Zukunftsthema. Bereits die sogenannten Spitzenpositionen lassen verzweifeln. Wenn man mal kritischer auf die zweite Ebene schaut, kann man nur noch verzweifeln – bei allen Parteien. Wir benötigen eine personelle Erneuerung, sei es innerhalb der verstaubten Parteistrukturen oder durch komplett neue Bewegungen. Diese anämischen Kompetenzen und Persönlichkeiten können wir uns nicht mehr leisten. Die Parteiendemokratie hat abgewirtschaftet und das ist gefährlich. Sie sollte nicht in Populismus, Unfähigkeit und intellektueller Demenz untergehen. Was darauf folgt, weiß niemand, die ersten Anwärter sind noch schlimmer. Hoffentlich interessieren sich bald wieder klügere Menschen für politische Mandate, sonst haben wir einen langen und steinigen Weg vor uns.

Beitrag teilen:

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on email

Ähnliche Beiträge