„Aber China“, der Wettbewerb, die Standortnachteile: Korrekte Fragen, falsche Antworten.

Sehr interessant, wie sich trotz überzeugender Daten die „aber China“ Debatte fortsetzt. Wahlweise wird auf deren ökonomische Interessen (unstrittig), deren weiteres Wachstum (genauso unstrittig, ist die eine Aussage der Daten), deren hohe CO2-Quote (die nicht höher als unsere ist), deren Neubauten an Kohlekraftwerken (Desinformation), deren niedrigen Lohn- und Arbeitsstandards sowie diverse „Vorteile“ eines autokratischen Systems hingewiesen. Die gängigen Abwehrreflexe, um die Sachlage nicht akzeptieren zu müssen. Implizites Ziel ist die bequeme Sicht, eine fossile Industrie sei immer noch wettbewerbsfähig und daher müsse man den „teuren Klimaschutz“ schleifen, so wie es

zum Artikel

Die Lage der deutschen Automobilindustrie in drei Charts

Wenn man die Ursachen für die Lage der deutschen Automobilindustrie möglichst knapp zusammenfassen will, leisten das die Datencharts anbei. Die beiden wichtigsten und zukünftige Trends definierenden Märkte sind der chinesische Binnenmarkt sowie die globalen Exportmärkte. Im Binnenmarkt hat die chinesische Industrie seit 2015 ein Wachstum von knapp 90% und auf den Exportmärkten von fast 600% erreicht. Zugleich erodieren die Werte

zum Artikel

„Aber China“ – guter Hinweis, gerne hinsehen!

Diese „aber China“ Diskussionen kann man leicht erden, indem man auf zwei Hubschrauberperspektiven zu China hinweist: Die Charts zeigen das Wachstum Chinas als BIP pro Person sowie den CO2-Verbrauch pro BIP. Wichtig: Beide Charts sind inflationsbereinigt. Daraus lässt sich unschwer erkennen, dass China ZWEI maßgebliche Trends auszeichnet: Sie haben mit großem Abstand das höchste Wachstum der letzten 25 Jahre und

zum Artikel

Ein 2025er Erhard wäre besser als naive Milei-Schwärmerei

Zur „Verbrennerdebatte“ hatte ich in den letzten Wochen einige Datenanalysen (Markt hat längst entschieden) und politische Bewertungen bis zur Rolle der AfD veröffentlicht. Trotz der unterschiedlichen Stile und Ansätze gab es zwei Reaktionsmuster, die leider dieses so wichtige Thema enorm belasten. 1) Die, ich entschuldige mich nicht für den Begriff, postpubertäre Fraktion meint trotz Breite und Tiefe des Themas sei

zum Artikel

Was eine KI im Jahr 3000 zur deutschen Politik sagen könnte.

Nachdem ich mich gestern nur mit bissigem Sarkasmus zum Auftritt der drei derzeit wohl mächtigsten Spitzenpolitiker jenseits der AfD zum Kanzlerverbrennerbrief äußern konnte, heute eine bitter ernste Anmerkung, ganz bewusst mit einer orchestrierten Bildanordnung. Gestern ist nichts Geringeres passiert, als die weitgehend vollständige Übernahme der AfD-Position zum sogenannten „Verbrennerverbot“, die seitens der AfD am 21.06.22 im Bundestag vorgelegt und von

zum Artikel

Der Kanzlerverbrennerbrief zum Verbrennerausaus

Gerüchten zufolge soll Merz sich bei der Abstimmung des Kanzler-Verbrennerbriefs an die EU bei Söder darüber beschwert haben, dass man ihm sein Nokia 6510 seit der Kanzlerschaft aus Sicherheitsgründen verweigere. Da laufe irgendeine Schutzsoftware nicht. Söder stimmte zu, er habe sein 6510 mit Bedauern aufgegeben, weil Instagram darauf verboten wurde, das sei ihm so gar nicht wurscht. Ob man Klingbeil

zum Artikel

Die Mobilitätstechnologie der Zukunft ist nicht offen, sondern ökonomisch längst entschieden.

Diese These durfte ich in einer Keynote bei electrive vor einem Panel mit interessanten Diskutanten begründen. Kernergebnisse: – Typischer Irrtum, bei exponentiellen Prozessen auf absolute Zahlen und zudem in den Rückspiegel zu schauen (Chart1): Der Verbrenner ist nicht dominierend, sondern seit 2017 in einer wachsenden Weltwirtschaft rückläufig. Wichtig: Das sind die globalen Zulassungen ALLER Fahrzeuge, also auch Nutz- und Spezialfahrzeuge.

zum Artikel

Die deutschen Strompreise basieren auf Nachteilen beim Gaspreis und systemischen Ineffizienzen

Zur Vorbereitung einer Veranstaltung habe ich meinem Markenkern folgend einige visuell hochwertige Bleiwüsten zum Vergleich der Strommärkte Deutschland, USA, China zusammengestellt. Kernergebnisse: – Die Produktionskosten von Strom waren vor der Ukraine-Krise global ähnlich. Kein relevanter Nachteil für Deutschland. Bestimmender Faktor waren die Brennstoffkosten. Durch den Ausbau der EE sinken diese, durch steigende Brennstoffkosten steigen sie, diese gegenläufigen Faktoren führen heute

zum Artikel

KI aus dem Hubschrauber

Ein nur scheinbar komplexes Bild, das sehr schön aus Hubschrauberperspektive auflöst, was sich in Sachen KI derzeit in der Wirtschaft und an den Kapitalmärkten tut. Die kleinen Markierungen rechts zeigen die Entwicklung der sogenannten Magnificent 7, die verkürzt inzwischen als die großen KI-Werte bezeichnet werden sowie den US-Gesamtmarkt exklusive dieser. Die weiteren Linien sind die einzelnen Mag7. Wesentliche Erkenntnisse: –

zum Artikel

Die Lage der deutschen Automobilindustrie in drei Charts

Wenn man die Ursachen für die Lage der deutschen Automobilindustrie möglichst knapp zusammenfassen will, leisten das die Datencharts anbei. Die beiden wichtigsten und zukünftige Trends definierenden Märkte sind der chinesische Binnenmarkt sowie die globalen Exportmärkte. Im Binnenmarkt hat die chinesische

zum Artikel »

„Aber China“ – guter Hinweis, gerne hinsehen!

Diese „aber China“ Diskussionen kann man leicht erden, indem man auf zwei Hubschrauberperspektiven zu China hinweist: Die Charts zeigen das Wachstum Chinas als BIP pro Person sowie den CO2-Verbrauch pro BIP. Wichtig: Beide Charts sind inflationsbereinigt. Daraus lässt sich unschwer

zum Artikel »

Ein 2025er Erhard wäre besser als naive Milei-Schwärmerei

Zur „Verbrennerdebatte“ hatte ich in den letzten Wochen einige Datenanalysen (Markt hat längst entschieden) und politische Bewertungen bis zur Rolle der AfD veröffentlicht. Trotz der unterschiedlichen Stile und Ansätze gab es zwei Reaktionsmuster, die leider dieses so wichtige Thema enorm

zum Artikel »

Was eine KI im Jahr 3000 zur deutschen Politik sagen könnte.

Nachdem ich mich gestern nur mit bissigem Sarkasmus zum Auftritt der drei derzeit wohl mächtigsten Spitzenpolitiker jenseits der AfD zum Kanzlerverbrennerbrief äußern konnte, heute eine bitter ernste Anmerkung, ganz bewusst mit einer orchestrierten Bildanordnung. Gestern ist nichts Geringeres passiert, als

zum Artikel »

Der Kanzlerverbrennerbrief zum Verbrennerausaus

Gerüchten zufolge soll Merz sich bei der Abstimmung des Kanzler-Verbrennerbriefs an die EU bei Söder darüber beschwert haben, dass man ihm sein Nokia 6510 seit der Kanzlerschaft aus Sicherheitsgründen verweigere. Da laufe irgendeine Schutzsoftware nicht. Söder stimmte zu, er habe

zum Artikel »

KI aus dem Hubschrauber

Ein nur scheinbar komplexes Bild, das sehr schön aus Hubschrauberperspektive auflöst, was sich in Sachen KI derzeit in der Wirtschaft und an den Kapitalmärkten tut. Die kleinen Markierungen rechts zeigen die Entwicklung der sogenannten Magnificent 7, die verkürzt inzwischen als

zum Artikel »

Das ging schnell: Burry wettet nicht mehr

Das ging schnell: Die im letzten Beitrag dazu angedeutete Option, dass ein Hedgefonds-Manager eine Position veröffentlicht, die er tatsächlich los werden will, ist eingetreten: Burry hat den ganzen Fonds geschlossen. Wetten gegen KI und hier gar gegen Bigtech will er

zum Artikel »

Geldvernichtung für jedermann

Kleiner Service zur Früherkennung von gut funktionierenden Tipps zur Geldvernichtung. Rein exemplarisch sei Schnellsprecher Dirk Müller seziert. Diese Leute arbeiten mit emotionalisierenden und politisierenden Botschaften, mit denen sie Menschen einfangen. Ängste, Ressentiments gegen Kapitalmärkte, Banken, das ganze Finanzsystem sowie tiefer

zum Artikel »

Eine Wette gegen KI kann teuer werden

Momentan wird von „Finanzprofis“ dieses Poster von Michael Burry herumgereicht, einem Hedge-Fonds Manager, der eine „milliardenschwere“ Wette gegen die „KI-Blase“ verkündet hat. Nun, zunächst ist das ein Nominalbetrag von Put-Optionen, deren Cash-Hinterlegung nur ein Bruchteil beträgt. Vor allem aber gilt

zum Artikel »

Die Mutter aller Energiepreise in einem Bild

Wer das Thema mit den Energiepreisen und der Wettbewerbsfähigkeit verstehen will, kann das mit dem beigefügten Chart am besten erreichen: Der Gaspreis lag historisch viele Jahre zwischen den USA und Europa auf ähnlichem Niveau. Seit dem Ukraine-Krieg hat sich das

zum Artikel »

Eine Blase, die vielleicht keine ist

Die Wirtschaftsmedien sind voller Berichte über die „KI-Blase“. Für deutsche Medien steht das schon länger fest, was nebenbei bemerkt Investoren, die dem folgten, >30% Gewinn „ersparte“. Aber auch die US-Medien fragen zunehmend kritisch, ob es Parallelen zur Dotcom-Blase gibt. Die

zum Artikel »

Preise und Bewerbungen

Die Institutionenökonomie untersucht, wie formelle Regeln (Gesetze, Verträge) und informelle Normen das Wirtschaftsgeschehen und den Wohlstand beeinflussen. Sie argumentiert, dass gut funktionierende Institutionen für das Wirtschaftswachstum entscheidend sind, untersucht aber auch die negativen Folgen von Ineffizienzen. Anders als gerne behauptet,

zum Artikel »

Die Lösung der Halbleiterkrise

Alles wird gut. Jens Spahn hat sich der Halbleiterkrise angenommen. Persönlich!! Langfristige Lieferverträge sind – ohne jegliche Rücktrittsrechte – abgeschlossen. VW kann aufatmen, wir alle können das. Wir haben ja ihn, den Jens.

zum Artikel »

Verdopplungen können (nicht) beeindruckend sein

Da viele die exponentielle Metrik der meisten Finanzdaten übersehen, ein kleiner finanzmathematischer Service: Wir lassen uns gerne von der Verdopplung irgendwelcher Daten beeindrucken. Seien es Preise, die sich verdoppelt haben, der Wert von Gold oder des eigenen Häuschens, eines vor

zum Artikel »

Das Lowlight des Tages

Das medial/journalistische Lowlight des Tages liefert das Handelsblatt. Erbärmliches Clickbaiting, kommt in die nächste Vorlesung. Fette Aufmachung: „70% der Unternehmen verlagern Investitionen aus Deutschland“. Das dürfte bestens klicken. Begrifflich geht da natürlich alles wild durcheinander. Oben steht „Industrie“, dann folgt

zum Artikel »

Ein weiterer Versuch, der nicht gebraucht wird

Wenn konservative Parteien auf rechtsextreme reagieren, indem sie denen den Rechtspopulismus streitig machen, werden sie entweder selbst rechtspopulistisch bis rechtsextrem oder marginalisiert. Das war immer so und trotzdem meinten immer wieder konservative Spitzenpolitiker, das müsse doch irgendwann man klappen. Geht

zum Artikel »