Wissenschaftskritik ist wichtig, Journalismuskritik ist wichtiger und Eckokammern sind grundgesetzwidrig

Wissenschaft ist nicht „Wahrheit“, sondern ein nie endender Prozess, der mit wissenschaftlicher Methodik zwischen Wissen, Irrtum und nicht Wissen unterscheidet. Sie liefert damit die mit allen Stärken und Schwächen menschlicher Fähigkeit optimierbaren Erkenntnisse über uns selbst und unsere Umwelt im allerweitesten Sinne. Sie kann nur selten Entscheidungen liefern, weil eine ganz wesentliche Erkenntnis ist, dass bereits Systeme geringerer Komplexität nicht optimierbar sind. Vielmehr sind zwischen Präferenzen und Konsequenzen gesellschaftlich/politische Entscheidungen zu treffen. Dafür kann Wissenschaft Entscheidungsgrundlagen liefern, nicht mehr, nicht weniger. Journalismus ist in seinem ursprünglichen Verständnis ein Vermittlungsprozess zwischen

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Wer mit der „Dunkelflaute“ das letzte Optimierungsproblem in einer Transformation zum ersten macht, könnte überrascht werden

Diese Visualisierung des stets lesenswerten australischen Analysten Gavin Mooney zeigt auf einen Blick, was viele „Grundlast“- und „wir brauchen regelbare Kraftwerke“-Apostel nicht sehen wollen oder qua ihrer Geschäftsmodelle nicht sehen dürfen. Batterien sind bereits heute der „Gamechanger“ in der kurzfristigen Netzstabilisierung. Diese ist zudem die tatsächlich relevante, tägliche und auch oft teure Sache. Die Batterien werden dabei zunächst „Grundlast“ obsolet

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Der „Fall“ von Tesla sollte keine Dampflokromantik auslösen

Der Kurs von Tesla halbiert sich, der untergehende Laden ist jetzt nur noch eine halbe Billion wert. Stellen werden abgebaut. Autovermieter listen die Dinger aus. E-Autos werden sich wie das Internetz überleben. Musk wird von deutschen Wirtschaftsjournalisten reihenweise belehrt. Das ist kein „Premiumhersteller“ mehr, Werterhalt ist eine wichtige Basis für das Geschäft, Margenerhalt ist wahres Unternehmertum (das ist übrigens die

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Eine schonungslose Analyse aus UK zu Inflation und Notenbankpolitik, die in Deutschland leider kaum Erwähnung findet

Nach dem Inflationsdesaster in UK wurde, für eine große Notenbank ein wohl einmaliger Vorgang, kein geringerer als der ehemalige US-Notenbankchef Bernanke mit einem Gutachten über die Arbeit der Bank of England beauftragt. Die Analyse Bernankes umfasste alle Abläufe bis zum Personaleinsatz, das darf man also umfassend nennen. Die FT nennt das jetzt vorgestellte Ergebnis ein „brutales Urteil“. Ich übersetze die

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Der VW-Chef redet von E-Fuels und Wirtschaftsjounalisten versäumen ihren Job

VW-Chef Blume gibt ein Interview vor Wirtschaftsjournalisten. Die fragen aber nicht kritisch, was der Hintergrund sei, sondern plappern das brav nach und dehnen die Aussagen sogar noch etwas weiter. Da Blume diesbezüglich weiß, was er tut, darf man das Erfüllungshilfe nennen. Aber wofür? So schreibt beispielsweise die FAZ wieder vom „Verbrennerverbot“, welches es nicht gibt, nennt das tatsächliche Emissionsverbot ein

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blue and white abstract art

Handeln wir technologieoffen oder vielleicht doch interessengetrieben – und warum?

Es gibt in Deutschland unverändert in vielen Bereichen eine exzellente Grundlagenforschung. Technologien von MP3 bis zu PV gehen auf Forschung in Deutschland zurück. Daraus relevante Industrien sind in Deutschland oft nicht entstanden. Viele sagen, das liege am zu kleinen Inlandsmarkt, an Nachteilen bei der Finanzierung und den Kapitalmärkten. Das ist ganz sicher so. Den jeweiligen Regierungen wird ebenfalls vorgeworfen, Zukunftsthemen

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Eine Grimm-PR mit großem Echo und geringem Wert

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat eine neue „Studie“ vorgelegt, die sich mit den „Stromkosten“ der Zukunft „befasst“. Das Medienecho ist wie immer bei Grimm groß. Das ist kein Zufall, denn Grimm weiß, was sie zu liefern hat, damit die, die nur auf so etwas warten, es sofort weiter drehen. Kurzer Ausschnitt der Aufmachungen als weiteres Dokument eines aus meiner Sicht

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Bernd Raffelhüschen liefert nur noch steile Thesen und den tatsächlich notwendigen Klartext schon lange nicht mehr

Der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen macht derzeit die für ihn typischen Schlagzeilen, die – weil Auflage garantierend – unkritisch weiter gegeben werden. Er fordert eigentlich immer dasselbe: Nullrunden für Rentner, Sozialkürzungen, Arbeitszeitverlängerung. Begründet wird das mit „Studien“ über „Kosten“, deren Finanzierbarkeit nicht möglich sei. Seine beliebte Methode: Er rechnet über viele Jahrzehnte, ist bei den „Kosten“ großzügig, so etwas wie „Erträge“

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man wearing black t-shirt close-up photography

Die Grenzen mancher Diskussionen

Diskussionen über „Grundlast“ sind oft dadurch belastet, dass viele „Grundlast“ sagen, aber so etwas wie „Reserve“ meinen. Wenn man dann darauf hinweist, dass „Grundlastproduktion“ bereits in einem Energiesystem ab zwei Dritteln Erneuerbarer beginnt, eine schwache Relation von Vor-/Nachteilen aufzuweisen, erntet man oft den Vorwurf, ein weiterer linksgrüner Depp zu sein, der immer noch nicht verstanden hat, dass Nachts keine Sonne

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Wer mit der „Dunkelflaute“ das letzte Optimierungsproblem in einer Transformation zum ersten macht, könnte überrascht werden

Diese Visualisierung des stets lesenswerten australischen Analysten Gavin Mooney zeigt auf einen Blick, was viele „Grundlast“- und „wir brauchen regelbare Kraftwerke“-Apostel nicht sehen wollen oder qua ihrer Geschäftsmodelle nicht sehen dürfen. Batterien sind bereits heute der „Gamechanger“ in der kurzfristigen

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Eine Grimm-PR mit großem Echo und geringem Wert

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat eine neue „Studie“ vorgelegt, die sich mit den „Stromkosten“ der Zukunft „befasst“. Das Medienecho ist wie immer bei Grimm groß. Das ist kein Zufall, denn Grimm weiß, was sie zu liefern hat, damit die, die

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Bernd Raffelhüschen liefert nur noch steile Thesen und den tatsächlich notwendigen Klartext schon lange nicht mehr

Der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen macht derzeit die für ihn typischen Schlagzeilen, die – weil Auflage garantierend – unkritisch weiter gegeben werden. Er fordert eigentlich immer dasselbe: Nullrunden für Rentner, Sozialkürzungen, Arbeitszeitverlängerung. Begründet wird das mit „Studien“ über „Kosten“, deren Finanzierbarkeit

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Die Grenzen mancher Diskussionen

Diskussionen über „Grundlast“ sind oft dadurch belastet, dass viele „Grundlast“ sagen, aber so etwas wie „Reserve“ meinen. Wenn man dann darauf hinweist, dass „Grundlastproduktion“ bereits in einem Energiesystem ab zwei Dritteln Erneuerbarer beginnt, eine schwache Relation von Vor-/Nachteilen aufzuweisen, erntet

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man in gray hoodie with red heart on his head

Rechtspopulismus ist ein süßes Gift ohne jede Lösungskompetenz

Nach längerer Abstinenz im fernen Asien ist der „Genuss“ gewisser deutscher Medien und Echokammern eine harte Rückkehr in eine rechtspopulistische Dystopie, die sich hoffentlich nur gefühlt immer breiter macht. Jede Insolvenz, jede importierte KWh, vollkommen unglaubwürdig jedes Gramm verstromte Kohle,

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person holding light bulb

German Geschäftsmodellinnovation

Der substanzielle Teil der Energiewende sind Wärme- und Mobilitätswende. Richtig ist, dass dazu auch seitens der Strom-Erzeugung, vor allem aber seitens der Netze neue und mehr Infrastrukturen erforderlich sind, deren Fortschritt unter Plan läuft – aber existiert. Viel mehr fehlt

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Ein Bericht des Rechnungshofs erzeugt unverdienten Lärm

Der Bundesrechnungshof legt mit Datum 7. März 2024 einen „Bericht zur Umsetzung der Energiewende im Hinblick auf die Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit der Stromversorgung“ vor. Dieser Bericht hat zwei Dimensionen: Seine fachlichen Inhalte und seine kommunikative Begleitung. Zum fachlichen Inhalt:

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