Schade, dass erst ein an die NYT lancierter Beitrag die deutschen Medien ermutigt, die längst fällige Auseinandersetzung mit Döpfner zu beginnen. Um den geht es nämlich, nicht um seine austauschbaren Wadenbeißer, die er als Chefredakteure gerade beschäftigt. Er ist mit keinem anderen Medienmanager vergleichbar, da er zugleich CEO, wesentlicher Aktionär und publizistischer Alleinherrscher ist. Ich glaube ihm sogar, dass der DDR-Vergleich aus dem Kontext gerissen ist, so platt denkt er nicht – leider. Er dürfte vielmehr den Anspruch haben, dass gegen seine Gesinnung in Deutschland keine Politik gemacht werden darf. Kleiner denkt er nicht. Er selbst trägt mehr DDR in sich, als er jemals zugeben würde.

In eigener Sache : Neue Kanäle
Leider kann ich diesen Kanal aus Aufwandsgründen nicht weiter parallel pflegen. Ich hatte bereits im letzten Jahr vorzugsweise auf meinen LinkedIn- und Facebook-Profilen veröffentlicht und hier oft erst nach Wochen nachgezogen. Bis zum Jahresende 2025 ist hier alles vollständig und bleibt als Archiv stehen. Aus


