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Die Rede von Laschet war nicht missverständlich

Die Rede von Armin Laschet war klar, die Irritation ist nicht nachvollziehbar. Das war i) ein angekündigter Rücktritt mit Gesichtswahrung, ii) eine (erste) Abrechnung mit Söder/CSU, iii) eine erste Oppositionsrede gegen den wesentlichen Konkurrenten FDP und iv) die pflichtschuldige und mit iii) geschickt verwobene opportunistische nicht Schließung der letzten Tür.
Das bedeutet für Laschet „isch over“ und für die den Wortschöpfer dieses Begriffs repräsentierenden Kreise hoffentlich auch. Wenn die Union sich nicht spalten will, muss sie das begreifen und umsetzen. Ich wünsche es ihr bekanntlich sehr. Merz wäre demnach auch „over“.
Für die Regierungsbildung bedeutet das: Jamaika ist nun endgültig ein Minenfeld. Weder bei der Union, noch bei den anderen Parteien kann es einen Zweifel an dem miserablen Chance/Risiko-Verhältnis geben.
Die müssten schon sehr verzweifelt sein, keine Ampel zu machen. Ausgeschlossen ist nichts, aber alles geht in diese Richtung. Zwischen den Zeilen war die Kernbotschaft dieser Rede nichts anderes.

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