Beim keinesfalls in die Öffentlichkeit gehörenden Disput zwischen Preussen Elektra und dem Wirtschaftsministerium wird sich gewiss klären, wie das mit der Einsetzbarkeit der Kernkraftwerke zu definieren ist. Dass es mit der „Reserve“ zumindest gar keinen Sinn macht, egal, wie man das nun definiert und ob man die Energie dieser Brennstäbe nun verstromt oder ableitet, war ohnehin klar. Während nun also Einsatzplanung und Deklarationen noch diskutiert werden mögen, damit jeder die Sprachregelung bekommt, die er braucht, ist hoffentlich als Nebenbefund dieser Scheindebatte für jeden klar geworden: Kernkraft ist keine agil regelbare Technologie. Deshalb kann sie Kohlestrom ersetzen, aber nicht Gasverstromung. Und deshalb hat sie halt auch keinen Einfluss auf den Preis und auch nicht auf die eigentliche Mangellage, die nun mal beim Gas existiert. Es bringt wenig, über Etikettenschwindel von Politikern und Unternehmen zu klagen, wenn man den fortsetzt. Denn nur deshalb wird der ja betrieben.

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Leider kann ich diesen Kanal aus Aufwandsgründen nicht weiter parallel pflegen. Ich hatte bereits im letzten Jahr vorzugsweise auf meinen LinkedIn- und Facebook-Profilen veröffentlicht und hier oft erst nach Wochen nachgezogen. Bis zum Jahresende 2025 ist hier alles vollständig und bleibt als Archiv stehen. Aus


