Beim keinesfalls in die Öffentlichkeit gehörenden Disput zwischen Preussen Elektra und dem Wirtschaftsministerium wird sich gewiss klären, wie das mit der Einsetzbarkeit der Kernkraftwerke zu definieren ist. Dass es mit der „Reserve“ zumindest gar keinen Sinn macht, egal, wie man das nun definiert und ob man die Energie dieser Brennstäbe nun verstromt oder ableitet, war ohnehin klar. Während nun also Einsatzplanung und Deklarationen noch diskutiert werden mögen, damit jeder die Sprachregelung bekommt, die er braucht, ist hoffentlich als Nebenbefund dieser Scheindebatte für jeden klar geworden: Kernkraft ist keine agil regelbare Technologie. Deshalb kann sie Kohlestrom ersetzen, aber nicht Gasverstromung. Und deshalb hat sie halt auch keinen Einfluss auf den Preis und auch nicht auf die eigentliche Mangellage, die nun mal beim Gas existiert. Es bringt wenig, über Etikettenschwindel von Politikern und Unternehmen zu klagen, wenn man den fortsetzt. Denn nur deshalb wird der ja betrieben.
Eine Lanz-Sendung zeigt zugleich, wie intakt die Meinungsfreiheit ist und wie effektiv man sie beschädigen kann
Die Lanz-Sendung zur Meinungsfreiheit macht gerade die natürlich gewollte Empörungsrunde. Das Thema ist mal wieder geschickt gesetzt, denn ausgehend von dem diesbezüglich vorzüglich geeigneten US-Vize und unserer politisch/gesellschaftlich neusten Errungenschaft namens AfD wird das bekanntlich für Deutschland ganz besonders kritisch gesehen. Es wird sogar täglich