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Erneuerbarer Strom wird zum dominierenden Faktor im EU-Handel

Der Stromhandel in Mittel- und Nordwesteuropa wird längst durch die Erneuerbaren aus Skandinavien, Dänemark, Niederlande und ein wenig auch Deutschland dominiert. Deren Erträge bringen auch das Geschäftsmodell von Überschüssen aus Atomstrom unter Druck, weshalb die Bilanzen von EDF&Co nicht besser werden dürften.

Das ist so stets geplant gewesen und wird mit dem Ausbau von Offshore massiv zunehmen. Die Rolle von Im/Exporten wird und soll also weiter wachsen. Das ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Es ist übrigens auch eine von mehreren Maßnahmen gegen die so bedrohlich empfundenen „Dunkelflauten“. Das funktioniert gerade in unseren Zonen übrigens im ebenso gerne als besonders bedrohlich empfundenen „Winter“ mit viel mehr Überschüssen als im Sommer.

Ganz im Gegenteil kann der Norden im Winter sogar Energie nach Süden abgeben und bräuchte eher im Sommer die umgekehrte Zufuhr.

Wie man aus so einem Bild ablesen will, Frankreich versorge Deutschland und ohne Kernenergie sei es in Europa nicht möglich, ist nur unter Ausblendung aller Fakten möglich. Solche Überlegungen mögen für Japan oder Südkorea gelten, für Europa sind sie erkennbar falsch.

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