Das sogenannte Verbrennerverbot, das keines ist, soll gekippt werden. Das ist eine symbolpolitische Maßnahme mehr, die nur nahe an der Wählertäuschung ist. Bereits die Einführung dieses „Verbots“ war aus meiner Sicht Symbolpolitik, jedoch vielleicht wenigstens eine sachgerechte, da man der europäischen Autoindustrie das politische Signal setzte, den Verbrenner – leider zu spät – politisch nicht mehr zu unterstützen. Jetzt kann dieses wirkungslose Täuschmanöver gemacht werden oder auch nicht, ein politisches Theater ohne Relevanz. Wer als Autobauer noch meint, das wirklich zu benötigen, ist ohnehin verloren. Ich hoffe zugunsten dieser Industrie, dass sie genau weiß, ihrerseits nur zu täuschen – zu welchem Zweck auch immer.
Der elektrische Antrieb ist von der Konzeption der Produkte über deren Produktion bis zum Betrieb durch die Kunden in allen Wertschöpfungsketten wirtschaftlicher – für Hersteller, für Konsumenten. Damit ist der Verbrenner ökonomisch tot. Es sind lediglich die vielen gesellschaftlich/politischen Trägheiten, die das unterschiedlich stark verzögern. Aufhalten kann das niemand mehr und wer klug ist, versucht das nicht mal.
Anbei die nüchternen Daten, seit 2015 als Vergleich, um Corona statistisch zu glätten sowie den Zeitpunkt zu wählen, der wegen diverser technischer/preislicher Fortschritte (EE-Strom, Batterietechnologie) der Gamechanger war. Spätestens da war nämlich meine Aussage zur Wertschöpfung nicht mehr zu leugnen. Wichtig ist: Das sind alle Kraftfahrzeuge, also auch Nutzfahrzeuge, denn deren Messe ist ebenfalls gelesen!
Solche Fakten setzen sich immer durch, dagegen kann kein CEO und auch kein Spitzenpolitiker etwas machen, auch der Wille von Donald Trump wird das nicht ändern.
Seit 2015 ist der E-Antrieb der einzig wachsende und der Verbrenner der einzig schrumpfende. Das gilt weltweit, es gilt sogar in Deutschland. Im inzwischen größten Markt, in China, geht das am schnellsten, aber auch in den großen Volumenmärkten Nordamerika sowie Europa ist das der Fall. Die Statistik wird nur durch Indien etwas gebremst, dem vermutlich nach oder mit China wichtigstem Einzelmarkt der Zukunft. Da Indien jetzt aber ähnlich China sogar noch schneller in diese Transformation einsteigt, wird der globale Trend vermutlich beschleunigt.
Die fast schon zum fremdschämen dummen Berichte zu „Überkapazitäten“, „Preiskämpfen“ und teilweise auch insolventen E-Auto-Herstellern sollten Altpapier sein, bevor sie geschrieben sind. Was da passiert, ist komplett logisch, es geht um einen der größten Wachstumsmärkte und die dabei typischen Kämpfe um Marktanteile. Da gibt es keine „Überkapazitäten“ und die „Preiskämpfe“ sind kein Zeichen von Schwäche, sondern genau das Gegenteil. Wer die nicht gewinnt, wird verschwinden. Wer das Kapital und die Technologie hat, die zu dominieren, wird gewinnen.
Das sind momentan die chinesischen Hersteller, denen vielleicht noch die aus Südkorea und Japan sowie möglicherweise Indien folgen können. Die deutschen Hersteller dürften das wissen. Warum sie sich dem dämlichen Stammtischgesabbel unserer Politik und Öffentlichkeit anschließen, wissen sie hoffentlich auch.
Ich tendiere dazu, deren Hintergründe momentan lieber nicht wissen zu wollen.





