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Die Entwicklung von Drohnen und insbesondere Drohnenschwärmen wird immer noch unterschätzt

Da ich mich mit Drohnen ein wenig auskenne, ein paar Worte zu den russischen Drohnen in Polen: Die Dinger sind technologisch als fliegende Rasenmäher korrekt beschrieben. Keine Raketen und auch keine Raketentechnik. Kann man auch sehr einfach abschießen. Eine, zwei, auch zehn, aber von den 20 waren es schon nicht alle, gegen 100 davon hilft nichts mehr. Parallel wird die KI-basierte Software zur Steuerung immer intelligenter. Als Schwärme werden die noch unabwehrbarer. Der Trend heißt: Menge plus KI.

Momentan sehe ich nichts, was dagegen Schutz bietet. Wie bei Atomwaffen kann man wohl nur dasselbe hinstellen, um den Gegner abzuschrecken: Schickst du mir deine Schwärme, bekommst du meine. Ein Spiel ohne Gewinn, mit der Hoffnung, dass keiner es spielt.

Im Bild die chinesische PD-2900. Besser als das iranische Modell, das die Russen zum Nato-Test schickten. 2.500 km Reichweite, 250 km/h, 100kg „Nutzlast“. Auch nichts herausragendes, kann jeder Tüftler in einer Garage nachbauen. Die Technologie liegt in der Produktion: Roboter bauen die Dinger wie Fertigpizza. So viele Tüftler hat keiner.

Die modernste Waffentechnologie sind nicht milliardenschwere Jets oder Panzer, sondern simple Massenware mit Hightech ganz woanders: In der Produktion.
Das ist nicht unbekannt, mit den 20 Rasenmähern über Polen ist es hoffentlich bekannt.

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