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Die Verantwortung liegt nun alleine bei den Eltern

Wer zuverlässige Daten zu den Covid-19 Risiken für Kinder sucht, muss leider auf internationale Quellen ausweichen. Deutschlands Gesundheits- und Bildungspolitik führt diesbezüglich fast schon ein Eigenleben. Sie hält am Narrativ der Unbedenklichkeit fest und unternimmt nichts, das genauer zu prüfen. Die Spitze dieser fehlenden Feldforschung ausgerechnet beim Nachwuchs sind dann die Hinweise der Stiko, man habe nicht genug Daten.
Die CDC in den USA hat nun neue Daten zur Hospitalisierung von Kindern veröffentlicht. Diese kann man kaum mit dem sehr allgemeinen und nicht verifizierten Hinweis, die US-Kids lebten ungesünder als unsere, ignorieren. Vielmehr senden diese Daten ein klares Signal, dass die offensichtlich mindestens akzeptierte, wenn nicht sogar beabsichtigte Durchseuchung der Kinder ein gänzlich inakzeptables Experiment an der Gesamtheit unseres Nachwuchses ist.
Die Daten der Studie sind in den beiden wichtigsten Charts unten beigefügt. Wir sehen in den kumulierten Daten, dass Kinder, in den USA als U18 definiert, inzwischen ein Hospitalisierungsrisiko von 50:100.000 “erreicht” haben. Ausgerechnet die kleinsten, die U4, laufen auf 70:100.000 hinaus. Hier haben wir also bald x:10.000!
Diese Daten steigen weiter, sie sind die Aggregation über die gesamte Pandemie und daher natürlich auch über alle Sars-Cov-2-Varianten sowie über alle Saisonzeiten. Ein unverkennbares Signal ist daher das zweite Chart mit den wöchentlichen Einweisungen, denn hier sehen wir ausgerechnet im Sommer mit einem signifikanten Unterschied zur Vorjahresperiode einen Anstieg, der sogar nochmals deutlich steiler als im letzten Winter verläuft. Das ist Delta zuzuschreiben und wir können die immer jüngere Zusammensetzung der hospitalisierten Patienten nicht länger ignorieren.
Leider muss man nun mit dem beginnenden Herbst und der vollen Wirkung der Schulzeit einen weiteren Anstieg als bereits unvermeidbar bezeichnen. Es gibt daher keinen Zweifel, dass wir Hospitalisierungsrisiken von x:10.000 sehen werden. Dabei ist selbstverständlich anzumerken, dass wir diesen Wert nur als Spitze der gesundheitlichen Folgen für Kinder anzusehen haben.
Die Risiken einer Impfung sind dagegen zu vernachlässigen. Wir können die Kinder nicht ungeschützt durch diesen Herbst gehen lassen. Leider hat die Politik uns nach 1-1/2 Jahren nur die Alternative gelassen, die sozialen/psychischen Schäden von Einschränkungen bei Schul- und Kita-Betrieb mit den gesundheitlichen einer Infektion abzuwägen.
Das ist von den Verantwortlichen maximal nach “unten” weg delegiert worden. Die Kitas und Schulen müssen nun reihenweise positiv getestete Kinder irgendwie “managen” und letztlich ist sogar festzustellen: Es sind die Eltern, denen die Abwägung der Folgen zufällt. Das ist eine Verantwortung, die vollständig (!) von Regierungsverantwortlichen an einige Millionen Eltern abgegeben wurde.
Selbstverständlich tragen stets auch die Eltern Verantwortung – aber in so einer Krise darf sie nicht alleine dort liegen. Genau so ist es nun aber!

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